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Die Kornnatter 
Systematik Klasse: Reptilien (Reptilia) Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata) Unterordnungen: Schlangen (Serpentes) Familie: Nattern (Colubridae) Gattung: Kletternattern (Pantherophis) Art: Kornnatter Wissenschaftlicher Name Pantherophis guttatus Sie ist ein im Wesen sehr ruhige und nicht agressive Schlange, obwohl sie sehr agil ist und gerne klettert. Länge: bis 1,80 m Verbreitungsgebiet: Von den Vereinigten Staaten bis Nordostmexiko Lebensraum: Kornfelder, sonnige offene Kiefernwälder, verwilderte Plantagen, Straßenränder, altes Mauerwerk oder Sumpfgebiete. Aussehen: Die Kornnatter ist eine sehr schön gezeichnete Schlange. Ihre natürliche, nicht gezüchtete Färbung reicht von rostbraun bis orangerot und ziegelrot, wobei der Rücken und die Flanken gleichmäßig rotbraun gefleckt sind. Hals und Hinterkopf ziert ein V-förmiger Fleck, auf der Kopfoberseite reicht eine Binde über die Augen zum Mundwinkel. Die Bauchseite ist schieferblau gefleckt und die Schuppen sind schwarz gekielt. Der Körper ist schlank, der Kopf ist klein und abgesetzt mit runder Pupille. Haltung: Das Bodensubstrat sollte gut gewählt sein. Exkremente sowie andere Verunreinigungen müssen gut erkennbar, sowie leicht zu entfernen sein. Das Bodensubstrat sollte auch zulassen, das sich die Natter, was vornehmlich Jungschlangen tun, einbuddeln kann. Zur Einrichtung gehört auch eine Wärmelampe oder Leuchtstoffröhre, die natürliches Sonnenlicht simuliert und Wärme abgibt.Die Einrichtung sollte auch an die Angewohnheiten und natürlichen Bedürfnisse der Natter angepasst sein, d.h. es sollten Klettermöglichkeiten vorhanden sein, ein Wassergefäß was weder bewegt, noch unterkrochen werden kann, verschiedene Unterschlupfmöglichkeiten und Verstecke, die aber trotzdem leicht kontrollierbar sein sollten. Temperaturen und Luftfeuchtigkeit: tagsüber von 22 Grad - 28 Grad, wobei unter der Sonnungsmöglichkeit auch mal 30 Grad herrschen dürfen. Des nachts sollte die Temperatur im Terrarium nicht unter 18 Grad sinken. Die Luftfeuchtigkeit im Terrarium ist genauso wichtig, wie die künstliche Besonnungsmöglichkeit, da zu trockene Luft auch zu Häutungsproblemen führen kann. Allgemein sollte eine Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 50%-70% gegeben sein. Häutung: Was wohl jeder Mensch kennt ist, das Schlangen sich häuten. Junge Kornnattern häuten sich in der Regel alle 4 bis 6 Wochen, ältere Kornnatter häuten sich hingegen wenige Male nur noch im Jahr. Futtertiere: Mäuse, Ratten und kleine Vögel sowie Küken. Zucht: Die Paarungszeit der Kornnattern ist im Frühling nach der Winterruhe.Die Eiablage, die nach geglückter Paarung zwischen Mai und Juli stattfindet, bringt ca. 12-14 Eier zum Vorschein, die nach gut zwei Monaten schlüpfen. Die Jungschlangen sind beim Schlupf 20-24 cm lang. Sie können nach der ersten Häutung problemlos schon ihre erste Nahrung zu sich nehmen, die meist aus Pinkies (nestjunge,nackte Mäuse) besteht. Winterruhe: Es sollte bei Nachwuchswunsch eine Winterruhe durchgeführt werden, obwohl auch die Praxis schon gezeigt hat, das auch ohne Winterruhe eine Paarung und danach folgende Eiablage stattfinden kann. Die Winterruhe sollte bei 5-12 Grad über zwei Monate stattfinden.
Kommentar: Allgemein wird häufig gesagt, das die Kornnatter eine Anfängerschlange ist. Prinzipiell ist das aufgrund ihres Wesens auch nicht falsch, aber jede Schlange könnte eine Anfängerschlange sein, das ist nur Auslegungssache und orientiert sich an der eigenen Meinung und Auffassung. Davon allgemein ausgeschlossen, laut Experten, ist die Anaconda.
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